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Schulen können mit Landeshilfe Äpfel an Kinder ausgeben

Finsterwalde. Grund- und Förderschulen in der Region können sich ab sofort um Unterstützung bewerben, um im Herbst erstmals Obst an Schülerinnen und Schüler zu verteilen. Das Land Brandenburg hat dazu jetzt ein eigenes Programm aufgelegt.

„Im September oder Oktober können Äpfel an Kinder in Elbe-Elster ausgegeben werden“, teilte die SPD-Landtagsabgeordnete Barbara Hackenschmidt mit. Geplant ist, das Programm 2018 fortzusetzen. Der Landtag hatte die Regierung in Potsdam gebeten, ein eigenes Schulobst-Programm zu beginnen. „Das Apfel-Programm ist ein Schritt hin zu gesünderer und besserer Ernährung für die Schülerinnen und Schüler in Brandenburg“, sagte Hackenschmidt.

Pro Schule ist ein Höchstbetrag von 500 Euro vorgesehen. Insgesamt stehen in diesem Jahr 100.000 Euro für die Verteilung von Äpfeln zur Verfügung. Die Schulen sollen selbst für den Einkauf sorgen und dabei vor allem regionale Produkte nutzen. „Wichtig ist, dass das Obst aus der Nähe kommt und auf Nachhaltigkeit geachtet wird“, so die Landtagsabgeordnete. Sie be-tonte: „Kinder brauchen Vitamine und eine ausgewogene Ernährung. Die Schulen sind nun aufge-rufen, sich bis Ende Juni um die Landeshilfen zu bewerben.“

Hintergrund:
Die Bewerbungsfrist für das Brandenburger Schulobstprogramm 2017 läuft ab sofort bis zum 30. Juni. Beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) gibt es dazu online Informationen
(http://lelf.brandenburg.de/media_fast/4055/Informationen%20des%20LELF.pdf)
Sowie die Antragsunterlagen für Schulen
(http://lelf.brandenburg.de/media_fast/4055/Anmeldung_Schulobst_2017.pdf)

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