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5. Nationale Pferdetourismuskonferenz in Potsdam

Potsdam – Heute und morgen (2. und 3. April) ist Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam Gastgeberin der 5. Nationalen Pferdetourismuskonferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft Deutschland zu Pferd e.V. (BAG DzP). Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger betont in seinem Grußwort: „Als Minister für den ländlichen Raum unterstütze ich den Pferdesport und die Pferdezucht im Land auch deshalb, weil mit beidem wirtschaftliche Impulse in unseren Dörfern verbunden sind. Als Faustregel gilt seit langem, dass drei bis vier Pferde einen Arbeitsplatz sichern. Für alle, die den Umgang mit edlen Pferden lieben, sind es Arbeitsplätze, die nicht einfach nur ein Beruf, sondern vor allem eine Berufung sind.“

Der Pferdetourismus bietet enorme Wachstumschancen, insbesondere für den ländlichen Raum. In Berlin und Brandenburg werden rund 45.000 Pferde – vorwiegend als Sport- und Freizeitpartner – gehalten. Mehr als 12.000 Menschen im Land Brandenburg verdienen ihren Lebensunterhalt direkt oder indirekt durch Pferdesport und Pferdezucht.

Das „Pferdeland Brandenburg“ hat sich gerade auch dank der Aktivitäten des Verbands pro agro bundesweit zu einer Marke entwickelt.

Brandenburg profitiert im Reittourismus von seinen natürlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen – es gibt hier viel freie Landschaft, eine pferdefreundliche Topographie und leichte Böden.

Der stete Zustrom von Reitern und Pferdefreunden sichert ganzjährig Einnahmen in Übernachtungs- und Gastronomiebetrieben – Reiten, Ausbildung und Pflege der Tiere haben immer Saison. Pferdehaltung trägt so wesentlich zur Stabilisierung und Belebung ländlichen Regionen bei.

Für diejenigen, die erst einmal nur Stallluft schnuppern möchten, gibt es Neueinsteiger-Angebote. Fast alle Höfe bieten Reitstunden an. Wer kein eigenes Pferd hat, kann sich eines leihen. Selbstverständlich verfügen die gut aufgestellten Reiterhöfe im Land auch über gute Möglichkeiten für bereits versierte Reiterinnen und Reiter. Neben der Arbeit mit dem Tier kommt auch die Fachsimpelei in der Halle beziehungsweise an der Koppel nicht zu kurz. Da viele Höfe mit Gästezimmern ausgestattet sind, kann der Erfahrungsaustausch in den Abendstunden verlängert werden.

Vogelsänger: „Unsere Reiterhöfe, aber ganz besonders auch unser Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt in Neustadt (Dosse), freuen sich auf ihren Besuch.“

Die Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse) gehört zu den größten und schönsten Gestütsanlagen Deutschlands und ist das Zentrum der Pferdezucht in Brandenburg. Das Gestüt ist engagierter Ausbildungsbetrieb. In der angegliederten Reit- und Fahrschule wird klassisches Reiten und Fahren mit dem Ziel der Harmonie zwischen Mensch und Pferd vermittelt. Durch die Zusammenarbeit mit Universitäten ist das Gestüt darüber hinaus Wissenschaftsstandort. Die Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse) wurde in den vergangenen Jahren zu einem Kompetenzzentrum der Pferdezucht und des Tourismus, mit großer Ausstrahlung auf die gesamte ländliche Entwicklung der Region, ausgebaut. Über das Agrarministerium wurde aus Landesmitteln und Mitteln des EU-Strukturfonds für ländliche Entwicklung rund 40 Millionen Euro für die Sanierung der historischen Gestütsanlage zur Verfügung gestellt.

Jährlich stattfindende Pferdesportevents wie die Neustädter Hengstparaden, die „Titanen der Rennbahn“ in Brück oder das Reitturnier in Sielow locken viele Pferdefans nach Brandenburg.

Mehr zum Thema unter:
www.deutschlandzupferd.de
www.pferdeland-brandenburg.de

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

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